Die Heizung runterdrehen: Das wird der wichtigste Handgriff im nächsten Herbst und Winter sein. EWE-Chef Stefan Dohler ruft Unternehmen und Verbraucher dringend zum Energiesparen auf.

Die Heizung runterdrehen: Das wird der wichtigste Handgriff im nächsten Herbst und Winter sein. EWE-Chef Stefan Dohler ruft Unternehmen und Verbraucher dringend zum Energiesparen auf.

Foto: picture alliance/dpa

Der Norden

EWE-Chef: Strom und Heizen kosten Haushalte bald 400 Euro mehr

6. Juli 2022 // 15:05

Strom und Heizen werden einen Vier-Personen-Haushalt bald 300 bis 400 Euro mehr kosten. Und zwar nicht im Jahr oder im Quartal, sondern monatlich.

Dohler: Große Sorgen

Das machte Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender der EWE AG, in einem Gespräch mit nord24 deutlich. Dem Chef des Energieversorgers (1,4 Millionen Kunden, viele davon in Niedersachsen, Firmenzentrale in Oldenburg) machen Lage und Entwicklung auf dem Energiemarkt große Sorgen.

„Sozialer Sprengstoff“

Er ruft Unternehmen, Hauseigentümer und Verbraucher zu konsequentem Energiesparen auf. Auch dann aber sieht Dohler „sozialen Sprengstoff“ auf uns zukommen: Viele Haushalte, etwa Rentner oder Alleinverdiener, werden die explodierenden Kosten nicht tragen können.

Härtefonds auflegen

Der EWE-Chef fordert Härtefallfonds der öffentlichen Hand, ist dabei gegen Gießkannen-Hilfen wie beim Benzinpreisrabatt. So irgend möglich, rät Dohler den Haushalten, von sich aus die monatlichen Abschläge für Strom und Gas zu erhöhen oder Rücklagen zu bilden. Und er warnt: Nicht nur der bevorstehende, sondern auch der nächste Winter wird preislich hart werden.

Wie der EWE-Manager die Lage im Detail analysiert, was er von wem fordert und was er wem rät, das lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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