Das Handout der Meyer-Werft zeigt eine Computerdarstellung des Appartementschiffes "Njord".

Die Meyer-Werft soll die 289 Meter lange „Njord“ mit 117 Wohnungen im Auftrag der Ocean Residences Development Ltd. (ORD) bis Ende 2025 bauen.

Foto: picture alliance/dpa/Meyer-Werft

Der Norden

Meyer-Werft soll Schiff mit Luxusappartements bauen

30. Juli 2021 // 17:53

Trotz Krise der Kreuzfahrtbranche hat die Meyer-Werft einen weiteren Auftrag gewonnen:

Meyer-Werft baut Appartementschiff mit Luxuswohnungen

Die Meyer-Werft hat trotz der Krise einen weiteren Auftrag gewonnen: Sie soll bis Ende 2025 ein Appartementschiff mit 117 Luxuswohnungen bauen. Auftraggeber für die 289 Meter lange „Njord“ sei die Ocean Residences Development Ltd. (ORD/Malta), teilte die Meyer-Werft am Freitag in Papenburg an der Ems mit. Endgültig hänge der Auftrag vom Vorverkauf der Appartements ab. Nach ORD-Angaben sei die Nachfrage nach Reservierungen aber groß.

Wichtiger Schritt für die Auslastung

„Das ist ein weiterer, sehr wichtiger Schritt für die Standortsicherung in Papenburg“, sagte Thomas Weigend, einer der Geschäftsführer der Meyer-Werft. Der Auftrag verbessere die Auslastung für die absehbar schwierigen Jahre 2024/25.

Bei der Meyer-Werft werdern 450 Stellen abgebaut

Wegen des Corona-Stillstands im Kreuzfahrttourismus muss Deutschlands größte Werft langsamer bauen und 1,2 Milliarden Euro einsparen. In dieser Woche vereinbarten Geschäftsführung und Arbeitnehmerseite, 450 Stellen bis Ende 2023 abzubauen.

Die „Njord“ soll ständiges, aber mobiles Heim sein

Die „Njord“ soll für etwa 1000 Personen einschließlich Besatzung ein ständiges, aber mobiles Heim bieten. Sie wird aber auch für Expeditionen und Forschungsmissionen ausgerüstet sein. Antrieb und Energieversorgung sollen besonders umweltfreundlich sein.

Ein eher kleines Schiff

Mit einer Bruttoraumzahl von 84.400 ist die „Njord“ für die Meyer-Werft ein eher kleines Schiff. Die Werft baut sonst doppelt so große Kreuzfahrtschiffe in Serie. Deshalb bedeuten die Neuaufträge nach Firmenangaben für die Entwicklungsabteilungen viel Arbeit, weniger für die Fertigung. An den Marinetankern wird vor allem die Meyer-Tochter Neptun in Rostock mitbauen. (dpa)

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