Auf dem Meeresboden von Nord- und Ostsee lagern rund 300.000 Tonnen Munition, die der Umwelt zu liebe besser geborgen als gesprengt werden sollten.

Auf dem Meeresboden von Nord- und Ostsee lagern rund 300.000 Tonnen Munition, die der Umwelt zu liebe besser geborgen als gesprengt werden sollten.

Foto: picture alliance/dpa

Der Norden

Weltkriegsmunition: Ministerin Lemke ist für schnelle Bergung aus dem Meer

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Von nord24
28. Dezember 2021 // 07:33

Bundesumweltministerin Steffi Lemke will auf dem Meeresgrund von Nord- und Ostsee liegende Weltkriegsmunition rasch heben.

Giftstoffe im Meer

„Wir wissen, dass durch die Zerfallsprozesse der Munition schon jetzt Giftstoffe freigesetzt werden“, sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Dienstag. Das Problem sei viel zu lange vernachlässigt worden, kritisierte sie. Jetzt müsse „so schnell wie möglich“ gehandelt werden.

Bundeswehr soll helfen

Lemke hat nach eigenen Angaben darüber auch bereits mit Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) gesprochen. Sie habe den Eindruck, dass Lambrecht bereit sei, „mit Ressourcen der Bundeswehr bei diesem Problem zu helfen“, sagte die Umweltministerin. (dpa)

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