Senatorin Claudia Schilling gemeinsam mit Staatsrat Björn Tschöpe (links) und dem Leiter der JVA Bremen, Hans-Jürgen Erdtmann, bei der Übergabe der neuen E-Fahrzeuge.

Senatorin Claudia Schilling gemeinsam mit Staatsrat Björn Tschöpe (links) und dem Leiter der JVA Bremen, Hans-Jürgen Erdtmann, bei der Übergabe der neuen E-Fahrzeuge.

Foto: Justizressort

Justiz

Bremer Justiz will klimagerecht Recht sprechen

Autor
Von nord24
18. Dezember 2021 // 16:10

Elektroautos, Solaranlagen auf den Dächern ihrer Gebäude und Windenergieanlagen: Die Justiz im Land Bremen will umsteuern auf Klimaschutz.

Elektro-Fahrzeuge angeschafft

In einem ersten Schritt konnten – finanziert über Mittel aus dem Handlungsfeld Klimaschutz des Senats – sieben Elektro-Fahrzeuge an Dienststellen übergeben werden. Fünf der E-Kleinwagen werden an den Amtsgerichten in Bremen, Blumenthal und Bremerhaven insbesondere für Anhörungen der Richter in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zur Verfügung stehen.

Photovoltaik und Windenergie

Daneben sind Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Justizgebäude vorgesehen. Eine 420 Quadratmeter große Solaranlage soll auf dem Dach des Zentralgebäudes der JVA entstehen, eine weitere, etwa 600 Quadratmeter große auf dem Dach des Amtsgerichts und der benachbarten Staatsanwaltschaft in Bremerhaven. Zudem ist eine insgesamt 800 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Bremer Amtsgerichts geplant. Da aber selbst durch einen Photovoltaik-Vollausbau der Strombedarf nur anteilig gedeckt werden kann, hat das Ressort darüber hinaus bereits Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro für zwei Windräder beantragt.

Wie Justizsenatorin Dr. Claudia Schilling (SPD) die Anstrengungen begründet und warum auch Wasserstoff noch eine Rolle spielen könnte, lest Ihr am Sonntag, 19. Dezember 2021, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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