BIBA-Direktor Michael Freitag erklärt, wie sich die Arbeitswelt in den Bremischen Häfen durch künstliche Intelligenz zukünftig verändern wird.

BIBA-Direktor Michael Freitag erklärt, wie sich die Arbeitswelt in den Bremischen Häfen durch künstliche Intelligenz zukünftig verändern wird.

Foto: BIBA

Technik

Wie sehr kann die KI in den Häfen den Menschen ersetzen?

9. Oktober 2021 // 08:00

Wie wird künstliche Intelligenz die Arbeitswelt in den Bremischen Häfen zukünftig verändern? Ein Interview mit BIBA-Direktor Michael Freitag.

Mensch als Arbeitskraft ersetzt

Im Mai 2017 sorgte der chinesische Hafen in Qindao für weltweite Schlagzeilen: Erstmals wurde eine Schiffsladung in dem Hafen vollautomatisch gelöscht. Das Qingdao New Qianwan Automatic Container Terminal war damit die erste Umschlaganlage der Welt, die vollautomatisch funktionierte. Künstliche Intelligenz (KI) überwachte und steuerte die Prozesse, die Hafenarbeiter wurden nach Hause geschickt. Qingdao war ein Beispiel für die disruptive Wirkung, die KI auf die Arbeit haben kann: Sie ersetzte den Menschen als Arbeitskraft.

Künstliche Intelligenz als Helfer

Dazu muss es nicht zwangsläufig kommen. Denn KI kann den Menschen auch bei der Arbeit unterstützen, und im besten Fall sogar gänzlich neue Geschäftsmodelle und Berufe entstehen lassen. Im vierten und letzten Teil unserer Mini-Serie über künstliche Intelligenz in der maritimen Wirtschaft sprechen wir mit dem Direktor des Bremer Instituts für Produktion und Logistik Michael Freitag darüber, wie sich die Arbeitswelt in den Bremischen Häfen durch den Vormarsch von KI in Zukunft verändern wird.

Ob sich der Mensch durch die Entwicklung und den Einsatz von KI überflüssig macht, welche Arbeitsbereiche besonders von den Veränderungen betroffen sein werden und wie Unternehmen ihre Mitarbeiter auf die Ankunft der neuen Technologie vorbereiten sollten, lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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