Eine gerettete Grüne Meeresschildkröte schwimmt in einem Teich.

Laut einer neuen Studie, die im Marine Pollution Bulletin veröffentlicht wurde, haben 75 % aller toten grünen Schildkröten und 57 % aller Unechten Karettschildkröten in Sharjah Meeresmüll gefressen, darunter Plastiktüten, Flaschenverschlüsse, Seile und Fischernetze.

Foto: Kamran Jebreili/AP/dpa

Deutschland und die Welt

Ozeane besser vor Plastikmüll schützen

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Von nord24
14. Februar 2022 // 06:57

Die Internationale Gemeinschaft will sich stärker für den Schutz der Weltmeere engagieren. Im französischen Brest berieten zahlreiche Staats- und Regierungschef etwa über Schritte gegen Plastikmüll in den Meeren und Überfischung.

Wichtige Aufgaben

Frankreich sprach im Anschluss von „wichtigen Verpflichtungen“, die im Rahmen des „One Ocean Summit“ eingegangen wurden. So wollen sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union gemeinsam mit weiteren Ländern dafür einsetzen, dass noch in diesem Jahr ein Abkommen zur nachhaltigen Nutzung und zum Schutz der Biodiversität auf hoher See geschlossen wird.

Richtiges Zeichen

Die Umweltorganisation WWF wertete den Gipfel in einer ersten Einschätzung als wichtiges politisches Zeichen. Die Bedeutung der Ozeane in der Klimakrise scheine angekommen zu sein.

Entscheidende Rolle

Meere und Ozeane decken etwa 70 Prozent der Erdoberfläche ab und spielen eine entscheidende Rolle für das Klima. Sie absorbieren schädliche Kohlendioxid-Emissionen und speichern Wärme, die durch Strömungen und Wind rund um den Globus verteilt wird. Zugleich werden sie stark vom Klimawandel getroffen. Die hohen CO2-Ausstoße haben in den vergangen Dekaden zu einer Versauerung und Erhitzung der Weltmeere geführt, was Ökosysteme bedroht und zu Wirbelstürmen beiträgt. (dpa)

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