Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ist in seiner Partei aktuell stark umstritten. Die Parteivorsitzende Saskia Esken hat ihm nun einen Parteiaustritt nahegelegt.

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ist in seiner Partei aktuell stark umstritten. Die Parteivorsitzende Saskia Esken hat ihm nun einen Parteiaustritt nahegelegt.

Foto: picture alliance/dpa

Politik

SPD-Vorsitzende Esken: Schröder soll aus Partei austreten

Von Nordsee-Zeitung
25. April 2022 // 11:59

Nach seinem Interview in der „New York Times“ hat die SPD-Vorsitzende Saskia Esken Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder den Austritt aus der SPD nahegelegt.

Schröder hat es verpasst, „sein Ansehen zu retten“

Das Niederlegen seiner Mandate bei russischen Konzernen „wäre notwendig gewesen, um sein Ansehen als ehemaliger und einst erfolgreicher Kanzler zu retten. Und diesem Rat ist er leider nicht gefolgt“, sagte Esken am Montagmorgen im Deutschlandfunk.

Schröder ist nur noch ein Geschäftsmann

„Gerhard Schröder agiert seit vielen Jahren lediglich als Geschäftsmann, und wir sollten damit aufhören, ihn als Elder Statesman, als Altkanzler wahrzunehmen. Er verdient sein Geld mit der Arbeit für russische Staatsunternehmen, und seine Verteidigung Wladimir Putins gegen den Vorwurf der Kriegsverbrechen ist regelrecht absurd.“ Auf die Frage, ob Schröder aus der Partei austreten sollte, sagte Esken: „Das sollte er.“

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