Als Stefan Kruecken die „Alex 2“ im Neuen Hafen von Bremerhaven gesehen hat, ging ihm das Herz auf.

Als Stefan Kruecken die „Alex 2“ im Neuen Hafen von Bremerhaven gesehen hat, ging ihm das Herz auf.

Foto: Lothar Scheschonka

Schiffe & Häfen

Neue Ankerherz-Kolumne: Grünes Herz in den Havenwelten

Von Stefan Kruecken
5. Juni 2020 // 07:00

Schiffe tragen meistens weibliche Namen, bekommen aber immer einen weiblichen Artikel. Es heißt: die „Gorch Fock“, die „Queen Mary“, die „Unsinkbar 2“. Warum das so ist? Nach einem englischen Fachbuch für Schiffsausdrücke sollten schon bei den alten Ägyptern Schiffe weibliche Wesen darstellen, die den Seeleuten Glück brachten. Unsere Ankerherz-Kolumne.

Sie sind einfach schön

In England, der Seefahrernation, waren Schiffe schon immer eine „She“, und hierzulande hat man den Brauch angeblich zu Zeiten Kaiser Wilhelm II übernommen. Er musste ausdrücklich darauf bestehen, dass sein Dicke-Eier-Kahn „Imperator“ einen männlichen Artikel bekam. Die simpelste Erklärung, warum Schiffe weibliche Namen und Artikel haben, ist vermutlich die Beste: Sie sind einfach schön.

Schiffe stehen für Emotionen

Womit ich bei der „Alexander von Humboldt II“ wäre, die noch die nächsten Wochen im Neuen Hafen liegen wird. Wegen der Coronakrise mussten Törns abgesagt werden, weshalb man das Schiff zunächst im Fischereihafen parkte. Nun wurde die Bark, bekannt für ihre grünen Segel (eine Hommage an die Bremerhavener Reederei Rickmers) und die Reklame für Bier, auf Anregung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS in die Havenwelten verholt. Was für eine grandiose Idee, einen solchen Hingucker mitten in die Stadt zu legen!

Mehr zu den Einsichten von Stefan Kruecken, Leiter des Ankerherzverlags, lest und hört ihr auf norderlesen.de.

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