Das sanierte Marineschulschiff „Gorch Fock“ liegt nach einer vorzeitig beendeten Probefahrt an einer Kaimauer im Hafen von Wilhelmshaven.

Das sanierte Marineschulschiff „Gorch Fock“ liegt nach einer vorzeitig beendeten Probefahrt an einer Kaimauer im Hafen von Wilhelmshaven.

Foto: picture alliance/dpa

Schiffe & Häfen

Schaden auf der „Gorch Fock“ wird geprüft

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Von nord24
2. September 2021 // 12:55

Nach dem Motordefekt am Segelschulschiff „Gorch Fock“ bei einer Probefahrt klären die Lürssen-Werft und die Marine das Ausmaß und mögliche Folgen des Schadens.

Werft trägt die Verantwortung

Bis zur offiziellen Rückgabe des Schiffs nach der Generalüberholung trage aber die Werft die Verantwortung, sagte ein Marinesprecher am Donnerstag in Rostock. Man gehe davon aus, dass es bei dem vereinbarten Rückgabetermin am 30. September bleibe.

Probleme bei der Probefahrt

Nach fast sechs Jahren Sanierung war die „Gorch Fock“ am Mittwoch zum ersten Mal wieder aus eigener Kraft gefahren. Sie verließ die Lürssen-Werft in Lemwerder an der Weser und fuhr begleitet von zwei Schleppern Richtung Nordsee. Auf der Probefahrt funktionierte aber nach Angaben der Werft ein Ventil nicht richtig, das den Dieselantrieb mit frischem Kühlwasser versorgt. Auf See sei ein Austausch des Ventils nicht möglich gewesen. Deshalb wurde der Großsegler in Schlepp genommen und fast einen Tag früher als geplant nach Wilhelmshaven gebracht.

Fehler werden im Nachgang behoben

„So etwas kann bei Probefahrten durchaus passieren“, sagte der Marinesprecher. Auch die Lürssen-Werft teilte mit, Werftprobefahrten dienten dazu, „die Technik und das notwendige Zusammenspiel einzelner Bordkomponenten unter realen Bedingungen zu testen“. Auftretende Fehler würden lokalisiert und im Nachgang behoben. (dpa/znn)

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