Nudeln kochen in einem Topf.

Küchentrick: Damit die Nudeln beim Kochen nicht zusammenkleben, brauchen sie genügend Platz im Kochtopf.

Foto: Brichta/dpa-tmn 

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Mythos geklärt: Öl im Nudelwasser bringt nichts - es schadet

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Von nord24
16. Oktober 2022 // 12:00

Kocht man Nudeln mit oder ohne den berühmten Schuss Öl im Wasser? Es ist ein Mythos, dass mit Öl oder Butter Nudeln weniger aneinanderhaften, sagen Profis.

Nur Umrühren hilft

Das Öl macht die Pasta sogar weniger aufnahmefähig für die Soße, erklären die Ernährungsexperten vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Wer das Aneinanderhaften verhindern will, muss stattdessen immer wieder mit dem Holzlöffel umrühren. Dadurch löst sich die Stärke in den Nudeln und verteilt sich im Kochwasser. Das verhindert das Zusammenkleben.

Wassermenge ist entscheidend

Außerdem ist die Wassermenge beim Pastakochen entscheidend. Denn auch ausreichend Wasser verhindert ungewolltes Aneinanderhaften. Faustregel: ein Liter pro 100 Gramm. Also muss ein hoher Topf her, der nur etwa zu 75 Prozent gefüllt wird, damit das Wasser nicht so schnell überkocht.

Nicht blind auf Verpackungshinweise verlassen

Die Nudeln kommen erst dann ins Wasser, wenn es sprudelnd kocht. Bei der Garzeit sollte man sich nicht blind auf die Verpackungshinweise verlassen, sondern zwischendurch die gewünschte Konsistenz probieren. Denn der eine mag’s al dente, der andere lieber etwas weicher.

Nicht kalt abschrecken

Und zum Schluss bloß nicht mit kaltem Wasser abschrecken: Dadurch geht die Stärke verloren, so dass die Soße nicht mehr gut an den Nudeln haftet. (dpa)

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