Der Dummy der Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts beim Aerosol-Test in der Bremerhavener Eisarena.

Der Dummy der Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts beim Aerosol-Test in der Bremerhavener Eisarena.

Foto: Hartmann

Sport

Luft-Test gibt Hoffnung für Pinguins-Fans

29. Juni 2021 // 16:13

Das Coronavirus kann sich in der Eisarena Bremerhaven nur sehr langsam verbreiten. Das weckt Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr der Eishockey-Fans.

Wie stark verbtreiet sich das Coronavirus?

Physiker des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts haben wissenschaftlich untersucht, wie sich Aerosole (und damit potenziell das Coronavirus) in der Eisarena verbreiten. Die Ergebnisse geben Hoffnung, dass bald schon wieder Fans zu den Spielen der Fischtown Pinguins in der Deutschen Eishockey-Liga kommen können.

Sehr gute Ergebnisse

„Wie erwartet, sieht das insgesamt sehr gut aus“, sagte Studienleiter Prof. Dr. Wolfgang Schade zum Ergebnis des Aerosol-Tests, der mit Dummys durchgeführt wurde. An den sechs Messstellen seien „überwiegend niedrige bis vernachlässigbare Aerosolkonzentrationen“ gemessen worden. Soll heißen: die Ansteckungsgefahr ist gering. Die Lüftungsanlage saugt die meisten Aerosole ab.

Öffentliches Training am 9. August

„Wir können nun mit gutem Gewissen unser Publikum zu weiteren Tests in die Eisarena locken“, sagt Stadthallen-Geschäftsführer Othmar Gimpel. Bei einem öffentlichen Training der Fischtown Pinguins am 9. August soll ein System der Kontaktnachverfolgung getestet werden. Die ersten Spiele vor Publikum sollen am 20. und 21. August beim swb-Cup stattfinden.

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