Ein Kaninchen erhält eine Möhre.

Bei sommerlichen Temperaturen sollten Kaninchen gründlich auf Parasiten, vor allem auf Maden, untersucht werden.

Foto: picture alliance/dpa

Tiere

An heißen Tagen Kaninchen gründlich auf Parasiten absuchen

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Von nord24
16. August 2022 // 12:30

Heimtierhalter sollten gerade bei warmen Temperaturen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und darauf achten, dass das Kaninchen nicht von Parasiten befallen ist.

Eile geboten

Krabbeln dem Kaninchen beim Streicheln hellbraune, knapp ein Zentimeter lange Maden aus dem Fell, ist Eile geboten. Im schlimmsten Fall können die Tiere an Folgen des Parasiten-Befalls versterben. Darauf weist die Aktion Tier hin. In der Regel handelt es sich um Fliegenmaden. Sie lieben Kotreste, Wunden und sommerliche Temperaturen. Kaninchen mit Durchfall sind besonders gefährdet.

Parasiten sofort absammeln

Besitzer sollten die Maden unverzüglich mit einer Pinzette absammeln. Ein vorsichtig eingesetzter Föhn zwingt die Parasiten durch die Hitzeentwicklung zur Flucht. Sie sind dann besser zu sehen. Das Kaninchen sollte trotzdem im nächsten Schritt einem Tierarzt vorgestellt werden. Er säubert die Wunden und entfernt die restlichen Parasiten. Das Tier erhält gegebenenfalls ein Schmerzmittel, ein Antibiotikum und ein Antiparasitenmittel.

Ställe täglich reinigen

Außerdem sollten die Ställe täglich gereinigt und kein Biomüll in der Nähe des Geheges gelagert werden. Erkrankt ein Kaninchen an Durchfall, nehmen Besitzer es bis zur Genesung lieber eine Weile mit in die Wohnräume.

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