Geschäftsführerin Annika Wolter und ärztlicher Direktor Dr. Andreas Reents haben sich am Donnerstag zur wirtschaftlichen Lage der Helios-Klinik Wesermarsch geäußert. Das Haus schreibe nach wie vor tiefrote Zahlen, sagen sie.

Geschäftsführerin Annika Wolter und ärztlicher Direktor Dr. Andreas Reents haben sich am Donnerstag zur wirtschaftlichen Lage der Helios-Klinik Wesermarsch geäußert. Das Haus schreibe nach wie vor tiefrote Zahlen, sagen sie.

Foto: Kühnemuth

Wesermarsch

Nordenham: Helios-Klinik schreibt weiterhin tiefrote Zahlen

Von Timo Kühnemuth
29. November 2018 // 19:30

Die Helios-Klinik Wesermarsch schreibt nach wie vor tiefrote Zahlen. Das hat am Donnerstag Geschäftsführerin Annika Wolter mitgeteilt. Auch das laufende Jahr werde man aller Voraussicht nach mit einem Defizit abschließen, das bei rund 5 Millionen Euro liegen wird.

Bislang noch kein Konzept

In den Vorjahren sah das Jahresergebnis bekanntlich ähnlich schlecht aus. Es sei „extrem schwierig“ das Defizit zu senken, betont Annika Wolter. Ein konkretes Konzept gebe es nicht, so die Klinik-Chefin, die auch für die beiden Helios-Häuser in Cuxhaven zuständig ist.

Belegungszahlen sind gestiegen

Der Umzug hat an der Situation nichts geändert. Zwar sind die Belegungszahlen seit dem Umzug von der Albert-Schweitzer- an die Mildred-Scheel-Straße gestiegen. Doch gleichzeitig muss man jetzt hohe Abschreibungen zahlen. Pro Jahr werden 2,5 Millionen Euro fällig. Der Neubau hat insgesamt rund 46 Millionen Euro gekostet.
Wie es mit der Klinik jetzt weitergehen soll, lest Ihr am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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