Die Feuerwehr Sittensen an der Einsatzstelle.

Die Feuerwehr Sittensen an der Einsatzstelle.

Foto: Feuerwehr Sittensen

Zeven

Unwetter sorgt für vollgelaufene Keller im Landkreis Rotenburg

Von Joachim Schnepel
12. September 2021 // 15:51

Freitagabend zog über den Landkreis eine Unwetterfront, die starken Regen und ein heftiges Gewitter mit sich brachte.

Straße überflutet

In der Ringstraße in Sittensen überfluteten die Wassermassen, die von einem nahe gelegenen Acker stammten, die Straße. In einem Einfamilienhaus lief das Wasser bis in den Keller.

Wasser steht 60 Zentimeter hoch im Keller

Die Eigentümer reagierten schnell und informierten die Feuerwehr per Notruf. Beim Eintreffen der Feuerwehr Sittensen stand das Wasser bereits rund 60 Zentimeter hoch im Keller. Von außen drang noch mehr Wasser ein.

Keller mit Tauchpumpen ausgepumpt

Mittels Sandsäcken konnte die Gefahr schnell gebannt werden. Anschließend musste der Keller mithilfe mehrerer Tauchpumpen ausgepumpt werden. Die Stromversorgung im Haus brach aufgrund des Wassers zusammen. Der Energieversorger stellte wenig später den Strom fachgerecht im Gebäude ab. Damit bei erneuten Regen nicht wieder Wasser eindringen kann, wurden Sandsäcke um die Eintrittsstelle gelegt. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr Sittensen beendet.

Keller will sich kümmern

Auch Samtgemeindebürgermeister Jörn Keller machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Er will sich in der kommenden Woche direkt darum kümmern, dass so etwas nicht wieder passiert, sagte er der Feuerwehr. Ein zweiter Notruf beschäftige die Feuerwehr in der Martin-Luther-Straße. Hier mussten die Einsatzkräfte jedoch nicht tätig werden.

Einsatz auch in Jeersdorf

Auch in Jeersdorf wurde die Feuerwehr am späten Freitagabend nach dem gewittrigen Starkregen zu einem vollgelaufenen Keller in die Eichenallee alarmiert. In dem Einfamilienhaus war über die Lichtschächte das Regenwasser in den Keller gelaufen.

Keller mit Nasssauger freigepumpt

Die Feuerwehr pumpte mit einem Nasssauger den Keller weitestgehend frei und legte diverse Sandsäcke vor die Lichtschächte. Im weiteren Verlauf wurden aus dem Keller Teppiche, Kartons und kleinere Möbelstücke herausgetragen. Mit einer zweiteiligen Steckleiter wurde die Dachrinne auf Gegenstände kontrolliert.

Einsatz nach 90 Minuten beendet

Nach 90 Minuten konnte die Einsatzstelle an die Hauseigentümer übergeben werden und die Einsatzkräfte rückten wieder ab.

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