Angesichts rasanter Teuerung in allen Bereichen, hoher Nachzahlungen für Strom und Gas sowie gestiegener Energiekostenpauschalen wissen viele Menschen dieser Tage nicht mehr ein noch aus. Sie geraten in Not. Für Betroffene ist ein gefüllter Einkaufswagen nicht mehr zu bezahlen. Foto: dpa

Angesichts rasanter Teuerung in allen Bereichen, hoher Nachzahlungen für Strom und Gas sowie gestiegener Energiekostenpauschalen wissen viele Menschen dieser Tage nicht mehr ein noch aus. Sie geraten in Not. Für Betroffene ist ein gefüllter Einkaufswagen nicht mehr zu bezahlen.

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Zeven

Wenn das Geld für Strom nicht reicht

28. Mai 2022 // 10:10

Inflation und steigende Energiekosten stürzen Menschen in Not: Die Arbeiterwohlfahrt im Kreis Rotenburg verzeichnet eine Zunahme Hilfsbedürftiger

Parallelgesellschaften, verdeckte Obdachlosigkeit, Verelendung

Die stark gestiegenen Lebensmittelpreise und die galoppierenden Energiekosten stürzen Menschen in Not, die nichts zuzusetzen haben. „Die Leute werden immer ärmer“, stellt Sabine Schwiebert, Geschäftsführerin des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt (AWO), fest. Sie und ihre rund 40 Kolleginnen und Kollegen verzeichnen in diesen Wochen eine Flut von Anfragen und Hilfeersuchen. Die Zahl derer, die nicht weiterwissen, nimmt unablässig zu. Schwiebert spricht von Parallelgesellschaften, verdeckter Obdachlosigkeit, Verelendung. Die von der Bundesregierung beschlossene Entlastung werde die Katastrophe nicht abwenden.

Wie AWO-Mitarbeiter die Not erleben, das lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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