Das Foto zeigt Claus Vollmer, wie er auf einer Feuchtwiesen nach bestimmten Arten sucht.

Claus Vollmer, ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter im Landkreis Rotenburg, schaut nach, was auf den Grünlandflächen im Metzmoor noch wächst. Und ist entsetzt: Auf Feuchtwiesen hat die Artenvielfalt dramatisch abgenommen.

Foto: Jakob Brandt

Zeven

Zeven: Intakte Feuchtwiesen werden immer seltener

25. Juli 2021 // 20:00

Grünland, das war einmal Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Doch von dem einstigen Artenreichtum ist nicht viel übrig geblieben.

Der erste Eindruck täuscht

Das betrifft auch das Metzmoor westlich von Zeven. Es ist ein immer noch abwechslungsreiches Feuchtgebiet mit Wiesen, Weiden, Büschen und Bäumen. Doch der erste Eindruck täuscht. „Grünland fällt in diesem Bereich hektarweise brach“, sagt Kreisnaturschutzbeauftragter Claus Vollmer.

Dann kommen Segen und Schilf

Für die Artenvielfalt keine gute Entwicklung. Nach dem Ende der Bewirtschaftung machen sich auf Feuchtwiesen zuerst Seggen, Schilf und Brennnesseln breit, später verbuschen sie. „An Arten haben wir dann nur noch einen Bruchteil von dem, was potenziell auf solchen Flächen möglich wäre“, sagt Vollmer.

Viele Brachen an Oste und Bade

Seiner Beobachtung nach fallen derzeit viele Grenzertagsböden brach. Vor allem in der Oste- und Badeniederung sei dies zu beobachten. In der morgigen Ausgabe der Zevener Zeitung erfahrt ihr, wie die Situation im Metzmoor aussieht. Claus Vollmer erzählt auch, was man gegen das Artensterben auf Feucht- und Nasswiesen tun kann.

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