Zwei Männer am Neuen Hafen von Bremerhaven

Professor Lluis Bonet von der Universität Barcelona und Dr. Lars Kröger (links) vom Deutschen Schifffahrtsmuseum machen sich am Neuen Hafen ein Bild vom maritimen Erbe der Stadt.

Foto: Arnd Hartmann

Bremerhaven

Bremerhaven: Wie bewahrt man historische Schiffe?

28. September 2022 // 07:20

Die Bark „Seute Deern“ ist verloren. Nun hat in Bremerhaven eine EU-Tagung stattgefunden. Die Frage: Wie kann kulturelles maritimes Erbe bewahrt werden?

Alternde Ehrenamtliche

In dem EU-Kulturprojekt „Charter“ geht es darum, dass sich die Regionen in Europa gemeinsam darüber klar werden, was es braucht, um das kulturelle Erbe angesichts begrenzter finanzieller Ressourcen und alternder Ehrenamtlicher in die Zukunft zu führen.

Spezialwissen verschwindet

„Es geht auch um die Kultur- und Handwerkstechniken“, macht Projektkoordinator Professor Lluis Bonet von der Universität Barcelona deutlich. Dr. Lars Kröger vom Deutschen Schifffahrtsmuseum umreißt eine der Herausforderungen: Immer häufiger stelle sich die Frage, wo man noch Leute finde, die ein bestimmtes Spezialwissen mitbringen. Wer kann heutzutage noch Dampfkessel für Schiffe bauen, nieten oder wo findet man noch einen Rigger? Kleine Regionen könnten nicht alles vorhalten, sagt Kröger, durch die Vernetzung und Zusammenarbeit ließe sich das aber ausgleichen.

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