Seit 50 Jahren vertäuen die Festma-Kollegen die Schiffe an den Kajen. Aber der Markt bröckelt. Die Reederei Maersk ist dazu übergegangen, die eigenen Containerschiffe an der Stromkaje zu vertäuen.

Seit 50 Jahren vertäuen die Festma-Kollegen die Schiffe an den Kajen. Aber der Markt bröckelt. Die Reederei Maersk ist dazu übergegangen, die eigenen Containerschiffe an der Stromkaje zu vertäuen.

Foto: KARSTEN KLAMA

Bremerhaven

Bremerhavener Schlepperkrieg: Festmacher in Angst

2. Dezember 2021 // 17:31

Nicht nur die Schlepp-Reeder haben Angst vor Verdrängung an der Bremerhavener Stromkaje. Auch die Festmacher machen sich Sorgen.

Die MSC-Schlepper

Wie berichtet, will die Reederei MSC ihre Schiffe mit eigenen Schleppern an die Stromkaje legen. Sie folgt damit der Reederei Maersk, die mit den eigenen Svitzer-Schleppern ihre Containerschiffe an den Haken nimmt. Den Schlepp-Reedern gehen so lukrative Aufträge verloren, die sie brauchen, um die weniger auskömmlichen Jobs hinter den Schleusen zu finanzieren.

Maersk vertäut selbst

Die Festma-Vertäugesellschaft hat ähnliche Sorgen. Ihre Dienstleistungen werden nach Schiffsgröße abgerechnet, weil sonst die Preise für kleinere Schiffe unbezahlbar wären. Aber auch hier bröckelt das System. Maersks Schlepp-Reederei Svitzer legt nicht nur die eigenen Containerschiffe an die Kaje, sie macht sie dort inzwischen auch fest. Maersk war nicht der Kunde von Festma. Aber hier fragt man sich nun, was als nächstes kommt.


Was bedeutet das für die Jobs bei den Festmachern? Und: Wann reagiert die Politik? Alles dazu lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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