Etliche Bürgerschaftsabgeordnete haben den Bund aufgefordert, die Lloyd Werft finanziell zu unterstützen. Klar ist den meisten, dass das Überleben der Werft aber nur gelingt, wenn sie aus der Genting-Gruppe herausgekauft wird.

Etliche Bürgerschaftsabgeordnete haben den Bund aufgefordert, die Lloyd Werft finanziell zu unterstützen. Klar ist den meisten, dass das Überleben der Werft aber nur gelingt, wenn sie aus der Genting-Gruppe herausgekauft wird.

Foto: dpa

Bremerhaven

Lloyd Werft: Rettung nur ohne den Genting-Konzern

24. Februar 2021 // 18:00

Die Lloyd Werft muss aus dem Genting-Konzern herausgelöst werden. Nur so könne verhindert werden, dass Bundeshilfen im Konzern versickern.

Hilfen müssen ankommen

Das betonten am Mittwoch etliche Abgeordnete bei der Debatte in der Bürgerschaft. Der Senat wurde aufgefordert, sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass die MV Werften Hilfe aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds bekommt. Allerdings müsse dabei sichergestellt werden, dass die Hilfen dann auf alle Standorte verteilt werden und die Lloyd Werft ihren Anteil bekommt.

Senatorin setzt auf Verkauf

Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) zeigte sich allerdings skeptisch. Die Bundesregierung habe es versäumt, Hilfszahlungen an Bedingungen wie dem Erhalt der Arbeitsplätze zu knüpfen. Nur der Verkauf der Lloyd Werft biete eine Perspektive für den Erhalt der Jobs. Es gebe mehrere Kaufinteressenten, auch internationale. Sie hoffe aber, dass mit Rönner der regionale Interessent zum Zuge kommt. Der Senat werde den Prozess begleiten.

Was viele Bürgerschaftsabgeordnete vom Genting-Konzern halten, lest Ihr jetzt auf NORD|ERLESEN.

Immer informiert via Messenger
Das Derby zwischen Werder und dem HSV ist als Hochrisikospiel eingestuft. Richtig so?
80 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger