Ein Krabbenkutter fährt auf der Nordsee.

Ein Krabbenkutter fährt auf der Nordsee.

Foto: Sina Schuldt/dpa

Der Norden

WWF: Unzureichende Umweltschutzmaßnahmen in Nord- und Ostsee

Autor
Von nord24
8. Juni 2022 // 07:41

Die Naturschutzorganisation WWF hat konkrete Maßnahmen in vielen deutschen Meeresschutzgebieten als unzureichend kritisiert.

Stärker auf Artenvielfalt achten

Die Naturschutzorganisation forderte mehr politische Anstrengungen zum Schutz der Meere. Unter anderem müsse beim Ausbau von Offshore-Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee stärker auf den Erhalt der Artenvielfalt geachtet werden.

Meere stark belastet

In Deutschland seien die Meere durch Überfischung, Vermüllung oder Ressourcenabbau stark belastet, betonte der WWF anlässlich des Tages der Ozeane am Mittwoch. Daher müsse unter anderem die Fischerei in der Nord- und Ostsee nachhaltig betrieben und wirksam kontrolliert werden.

Abschaffung von Subventionen

Die Naturschutzorganisation warnt zudem davor „die diesjährigen politischen Möglichkeiten zur Rettung der Meere verstreichen zu lassen“. Unter anderem fordern die Naturschützer, dass sich die Welthandelsorganisation bei einem Treffen im Juni auf die Abschaffung schädlicher Fischereisubventionen einigt. Überfischung werde weltweit mit geschätzten 22 Milliarden US-Dollar jährlich unterstützt, teilte der WWF mit. Im August könnten die Vereinten Nationen die Hohe See unter Schutz stellen.

Immer informiert via Messenger
Wer soll Kapitän der Fischtown Pinguins werden?
879 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger