Auf den Weideflächen rund um seinen Hof in Coldewärf möchte der 34-jährige Christoph Geil einen Solarpark errichten. Der soll auf etwa 40 bis 60 Hektar entstehen, ob und wie das umgesetzt werden kann, entscheidet aber die Kommunalpolitik.

Auf den Weideflächen rund um seinen Hof in Coldewärf möchte der 34-jährige Christoph Geil einen Solarpark errichten. Der soll auf etwa 40 bis 60 Hektar entstehen, ob und wie das umgesetzt werden kann, entscheidet aber die Kommunalpolitik.

Foto: Sarah Schubert

Wesermarsch

Solarpark in Coldewärf: Strom soll Industrie unterstützen

12. Mai 2022 // 16:40

Auf seinen schwermetall-belastenden Weideflächen möchte Christoph Geil, Leiter des Hofs Coldewärf, künftig nachhaltigen Strom erzeugen.

Günstigerer Strom könnte helfen

Die Weideflächen rund um den Hof Coldewärf sind problematisch in der Bewirtschaftung. Der Grund: Sie liegen im Immissionsgebiet der Zinkhütten, die historische Schwermetallbelastung des Bodens ist hoch. Für Pflanzenanbau und Tierhaltung sind die Flächen laut Eigentümer Christoph Geil wenig geeignet. Die steigenden Energiepreise haben ihn aber auf eine ganz andere Idee gebracht. Er möchte in die Zukunft investieren. Die Idee: Auf 40 bis 60 Hektar westlich der Bundesstraße 212 und südlich der Coldewärfer Straße soll ein Freiflächensolarpark entstehen. Und der dort gewonnene „grüne“ und vor allem günstigere Strom soll die Industrie in Nordenham unterstützen. Denn die hat mit den steigenden Stromkosten zu kämpfen.

Mehr zu dem Vorhaben steht am Freitag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

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