Zwei Windräder stehen hinter einem blühenden Rapsfeld. Im Hintergrund eine Stromleitung.

Robert Habeck spricht sich dafür aus, dass mindestens zwei Prozent der Landesfläche für den Bau von Windkraft ausgewiesen werden soll.

Foto: Mia Bucher/dpa

Windkraft

Fast alle Bundesländer hinken bei Windkraftausbau hinterher

Von dpa
2. Mai 2022 // 09:30

Bundeswirtschaftsminister Habeck will, dass mindestens zwei Prozent der Landesfläche für den Bau von klimafreundlichen Windrädern ausgewiesen werden.

2,1 Prozent bis 2030

Die überwiegende Mehrheit der Bundesländer hinkt hinter dem Ziel der Bundesregierung, zwei Prozent der Landesfläche für den Bau von Windrädern auszuweisen, hinterher. An dieses Ziel kommen gerade einmal drei Länder heran. Spitzenreiter sind demnach Schleswig-Holstein, Hessen und das Saarland. Nach Angaben der Deutschen Presseagentur verwies Niedersachsen darauf, dass bis 2030 2,1 Prozent erreicht würden.

Fehlende Flächen sind ein Problem

Die fehlenden Flächen für den Ausbau der Windkraft und die damit verbundenen Auflagen, haben dafür gesorgt, dass der Ausbau in den vergangenen Jahren vielerorts ins Stocken geraten ist.

Mit Ökostrom Klimaziele erreichen

Der Ausbau des Ökostroms aus Wind und Sonne ist eines der zentralen Ziele der Ampel-Regierung, um Klimaziele zu erreichen und weniger abhängig von fossilen Energien zu werden. Bis 2030 sollen nach Plänen von Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen, bis 2035 sollen es fast 100 Prozent sein. 2021 waren es nach Branchenangaben etwa 42 Prozent. (dpa/wei)

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