Sowohl Weizen als auch Dinkel verdanken ihre guten Backeigenschaften dem Klebereiweiß Gluten. Allerdings hat Dinkel einen höheren Eiweißanteil.

Sowohl Weizen als auch Dinkel verdanken ihre guten Backeigenschaften dem Klebereiweiß Gluten. Allerdings hat Dinkel einen höheren Eiweißanteil.

Foto: picture alliance/dpa

Gesundheit

Vergleich mit Weizen: Ist Dinkel wirklich gesünder?

Von dpa
18. Juni 2022 // 13:00

Weißmehl verbindet man mit Weizen. Es gilt als ungesund, da nährstoffarm. Aber ist Dinkel eine Alternative?

Dinkel ist bekömmlicher

Ist Dinkelmehl tatsächlich gesünder als Weizenmehl? Die eine Antwort gibt es hier nicht. Verglichen mit Weizen gilt Dinkel als bekömmlicheres Urgetreide und ist naturbelassener, da es bislang weniger stark durch Züchtung verändert wurde, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.

Ähnlichkeit beim Nährstoffgehalt

Dabei sind beide Getreidearten allerdings eng verwandt und sogar ähnlich im Nährstoffgehalt. Egal, ob man sich für Dinkel oder Weizen entscheidet: Um möglichst viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe aufzunehmen, sollte man in beiden Fällen zu Vollkornprodukten greifen. Das rät Ernährungsexpertin Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale.

Mehr Gluten in Dinkel

Beide Getreidearten verdanken ihre guten Backeigenschaften dem Klebereiweiß Gluten. In Dinkel ist allerdings mehr davon enthalten als in Weizen. Das könne bei veganer Ernährung ein nützlicher Baustein sein, um den täglichen Eiweißbedarf zu decken, so Danitschek. Für Zöliakiepatienten und Menschen, die kein Gluten vertragen, ist Dinkel jedoch aus diesem Grund genauso ungeeignet wie Weizen. (dpa/dm)

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