Ein Bild vom Beginn der Corona-Krise: Mathias Ruhr mit seinem Kutter „Ostwind“ - Baujahr 1959.

Ein Bild vom Beginn der Corona-Krise: Mathias Ruhr mit seinem Kutter „Ostwind“ - Baujahr 1959.

Foto: Nicole Böning

Wesermarsch

Krabbenfischer aus Fedderwardersiel gibt auf

Autor
Nicole Böning
27. Mai 2021 // 18:08

Seit 2014 war Mathias Ruhr als selbstständiger Krabbenfischer auf der Nordsee unterwegs. Jetzt hat er seinen Job an den Nagel gehängt.

Nur noch fünf Kutter in Fedderwardersiel

Die Zahl der Krabbenkutter im Hafen von Fedderwardersiel ist seit Montag, 17. Mai, auf fünf Schiffe geschrumpft. Die türkise „Ostwind Fed 10“ von Mathias Ruhr hat an diesem Tag das letzte Mal den Kutterhafen verlassen und ist in Richtung Niederlande aufgebrochen. Dort soll das Schiff verkauft werden, denn Mathias Ruhr hängt seinen Job als selbstständiger Krabbenfischer an den Nagel.

Corona-Pandemie war ein Grund

„Es gab viele Gründe für diesen Schritt“, erklärte Mathias Ruhr der Kreiszeitung. „Keine Fänge, die Corona-Pandemie und kein Geld“, zählt er auf. Außerdem sei die schwierige Suche nach einem Decksmann dazu gekommen. Oft war seine Frau Sandra mit ihm auf der Nordsee unterwegs, weil keiner verfügbar war.

Mehr zum Hintergrund und wie es für Mathias Ruhr weiter geht, lest ihr am Freitag in der Kreiszeitung Wesermarsch.

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