Ein Schiff liegt im Trockendock.

Der Bau des Containerschiffes „Neuenfelde“ steht im Mittelpunkt einer Sonderausstellung des Deutschen Schifffahrtsmuseums.

Foto: Reederei Bartels/DSM

Bremerhaven

Bremerhaven: Museumsbesucher bauen am Containerschiff mit

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Von nord24
1. Oktober 2022 // 14:00

Wie entsteht ein Schiff? Wie funktioniert eine Werft? Das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven lädt dazu ein, den Schiffbau 4.0 zu erleben.

Ärmel hochkrempeln und mitkonstruieren

In der Sonderausstellung "Steel and Bytes - Ein Schiff entsteht", die ab Samstag, 1. Oktober 2022, besucht werden kann, heißt es: Ärmel hochkrempeln und mitkonstruieren. Maritime Ingenieurskunst des Mittelalters und des 21. Jahrhunderts lassen sich nebeneinander entdecken.

Ein Ort der Superlative

Die Werft ist ein Ort der Superlative, an dem gigantische Schiffe wie die „Neuenfelde“ entstehen – ein Container-Feeder, für den 33.000 Tonnen Stahl verbaut und verschweißt wurden. Mit 143 Metern Länge, einer Breite von 22,5 Metern und einem Tiefgang von 8,7 Metern gehört sie nicht mal zu den absoluten Schwergewichten, sondern bewegt sich im Mittelfeld.

Gäste lösen Arbeitsvorgänge aus

Die Sonderausstellung "Steel and Bytes - Ein Schiff entsteht" funktioniert wie eine gläserne Werft: Von der Idee bis zur Fertigstellung sind alle Stationen des 20-monatigen Bauprozesses am Beispiel der „Neuenfelde“ erlebbar. Gäste übernehmen für das Team auf der Werft und lösen mittels Joysticks, Handscanner und Schweißgerät Arbeitsvorgänge aus. Sie schauen Mitarbeitenden via digitaler Anwendungen über die Schulter, bis die „Neuenfelde“ in See stechen kann.

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